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So begleiten Sie Ihr Kind durch die Operation
So individuell das Kind, so individuell die Situation

Jedes Kindesalter hat besondere Bedürfnisse – nicht nur rein aus medizinischer Sicht, sondern auch die Art und Weise der Begleitung einer Operation ist vom Entwicklungsstand des Kindes abhängig. 

„Mein Kind wird operiert – was kann ich tun?“
Wertvolle Hilfestellungen für jedes Kindesalter

 
Babies bis Kleinkinder

In diesem Alter können Kinder noch nicht verstehen, was es heißt, krank zu sein und welche Bedeutung die Operation langfristig für sie hat. Für ein Kleinkind oder Baby ist die verlässliche Nähe seiner Bezugspersonen das Wichtigste. Versuchen Sie daher, Ruhe und eine positive Haltung auszustrahlen – damit vermitteln Sie Sicherheit und helfen Ihrem Kind so am besten.
 
Grundschulkinder

Mit zunehmendem Alter können Kinder Zusammenhänge zwischen konkreten Situationen, deren Ursachen und Auswirkungen immer besser verstehen. Es ist also empfehlenswert, die aktuelle Situation kindgerecht zu erklären und Ihr Kind auf die Operation vorzubereiten. Nehmen Sie sich dafür genügend Zeit und informieren Sie sich vorher selbst eingehend. Ihre Nähe und positive Grundhaltung sind natürlich weiterhin unersetzlich.
 
Ältere Schulkinder

Ältere Kinder verstehen ihre Umwelt und komplexe Zusammenhänge immer besser. Sie möchten nachvollziehen können, wieso sie in einer bestimmten Situation sind und welche Möglichkeiten sie haben. Für Sie als Eltern ist es umso wichtiger, sich rechtzeitig ausreichend zu informieren, um eine fundierte Erklärung bieten zu können. Wenden Sie sich gemeinsam mit dem Kind an einen kompetenten Ansprechpartner, wie z. B. an den behandelnden Anästhesisten. Gerade in Fällen, in denen Kinder besonders ängstlich sind. Hier können individuelle Lösungen gefunden werden.
 
Die goldenen Regeln für Eltern
  • Vorbereitung ist besser als Vermeidung: Machen Sie Ihr Kind (altersgerecht) mit der Thematik vertraut. So kann die Angst vor dem Ungewissen reduziert werden.
  • Ehrlichkeit statt Verharmlosung: Bereiten Sie Ihr Kind ehrlich auf eventuelle Schmerzen vor. Andernfalls riskieren Sie einen Vertrauensverlust.
  • In sicheren Händen wissen: Versuchen Sie, Ruhe und Vertrauen in Ärzte und Pflegepersonal zu vermitteln. Nutzen Sie ein gemeinsames Beratungsgespräch mit dem Anästhesisten, damit Arzt und Kind sich kennenlernen können.
  • Sich selbst nicht vergessen: Suchen Sie sich selbst auch Unterstützung, so entlasten Sie sich selbst und Ihr Kind.